SOMMER
Im Sommer kommt die Qualität des Yang in die volle Kraft. Mit der Sommersonnenwende am 21. Juni beginnt offiziell die Zeit der vollen Blüte - die Sonne ist der Nordhalbkugel in den Sommermonaten so nah wie nie. Pures Yang: Freude, Offenheit, Geselligkeit, Aktivierung, Bewegung und schöpferische Kraft. Die Aufmerksamkeit wird stärker nach Aussen in die Verbindung mit anderen Menschen gerichtet, wir sind mehr draussen an der frischen Luft, Freude steigt auf, die Tage sind lang, die Nächte warm, die Sonne wärmt unsere Haut. Das transformierende und lustvolle Element Feuer steht im Fokus und das Herz weist uns den Weg.
SPÄTSOMMER
Im Spätsommer übergibt Yang allmählich dem Yin. Zeit sich von der Yang Hochzeit zu verabschieden. Wir bleiben in Verbindung mit dem Aussen, doch ein sanfter Shift nach Innen ist spürbar. Im August und Anfangs September dämmert es Abends bereits etwas früher. Wir sind Mitten im Übergang zwischen Sommer und Herbst. In Übergängen hilft das Element Erde verwurzelt zu bleiben. Die Qualitäten des Elements Erde helfen uns Standhaft zu bleiben, Balance zu finden, Vertrauen aufzubauen, uns geborgen zu fühlen und zu nähren. Wir lassen den Sommer bewusst hinter uns und lassen uns langsam auf den Herbst ein. Dazwischen finden wir nochmal volle Erdung im Spätsommer.
HERBST
Die Herbst Tag- Nachtgleiche (Äquinoktium) ist der astrologische Herbstbeginn. Die Nächte sind ab dann wieder länger als die Tage. Der Herbst lässt die Qualität des Yin herein - Hingabe, Loslassen, Intuition. Der Herbst markiert den Übergang vom Sommer zum Winter - vom Yang zum Yin. Wir ernten was reif ist und lassen los, was uns nicht mehr dient. Zum Herbstbeginn trennt sich der Spreu vom Weizen - wir sortieren aus. Jetzt gilt es zu prüfen, von was wir uns verabschieden. Zeit die Wahrheit zu sprechen - das bringt unser Kehlchakra (Vishuddha Chakra) in den Fokus. Es geht in dieser Zeit darum Bewusstsein für das Wesentliche zu schaffen. Die Qualität des klarheitstiftenden Elements Metall kommt in die Kraft.
WINTER
Im Winter kommen wir tief im Yin an. Sein statt Tun. Rückzug und Stille. Mit dem 21. Dezember - dem kürzesten Tag des Jahres - treten wir in die Innenschau des Winters ein. Die Nächte werden immer länger. Die Natur zieht die Energie zurück. Schneeflocken bringen Magie und Stille. Mehr Sein - weniger Tun. Das Element Wasser ist in allen Aggregatzuständen im Fokus: Regen, Schnee, Eis. Wasser findet immer einen Weg - spielerisch und kreativ. Wasser verbindet Ufer miteinander - innere Gegensätze. Wasser ist tief und reflektiert. Angebunden in der Intuition - der leisen Stimme deiner Essenz.